Erdaushub
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Projektstart: Aushub und Abdichtung des Kellergeschosses
Im Mai 2023 begann der praktische Teil unseres Projekts – der Aushub rund um das Kellergeschoss. Innerhalb von nur zwei Tagen wurden die Kellermauern vollständig freigelegt und die alte Außentreppe zum Keller abgetragen.
Im nächsten Schritt musste die Freifläche gründlich gereinigt werden, um den Zustand des Mauerwerks genau beurteilen zu können. Bei der Bestandsaufnahme zeigte sich ein durchgehender Riss oberhalb der Bodenplatte, der rund um das gesamte Haus verlief. Damit war die Ursache für die aufsteigende Feuchtigkeit in den Innenwänden eindeutig identifiziert.
Der Riss wurde sorgfältig verschlossen, und anschließend entstand eine Hohlkehle entlang des gesamten Fundamentbereichs, um den Übergang zwischen Erdreich und Bodenplatte dauerhaft zu trennen. Danach konnten die geplanten Kernbohrungen in die Kellerwände eingebracht werden – exakt entsprechend der Projektplanung.
Nach der Vorbereitung folgte ein zweifacher Bitumenvoranstrich als Grundierung. Darauf trug ich zwei Lagen Bitumendickbeschichtung mit eingearbeitetem Armierungsgewebe auf, um eine widerstandsfähige, flexible Abdichtung zu schaffen. Zum Abschluss wurde die Perimeterdämmung vollflächig an die gereinigten und abgedichteten Wände angeklebt – ein wichtiger Schritt für die Wärmedämmung und Feuchtigkeitssperre des gesamten Kellergeschosses.
Abschluss der Kellersanierung und Drainage Arbeiten
Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wurde die Bitumendickbeschichtung in zwei weiteren Lagen mit Armierungsgewebe aufgetragen, um eine dauerhaft elastische und widerstandsfähige Abdichtung zu gewährleisten.
Direkt danach folgte die Montage der Kellerwandisolierung: Die Perimeterdämmung wurde auf die bereits abgedichteten Flächen rund um das gesamte Haus aufgebracht und sorgfältig verklebt. Anschließend wurde eine Noppenbahn als zusätzliche Schutzschicht vor mechanischer Belastung aufgestellt.
Darauf erfolgte das Verlegen des Filtervlieses, das die darunterliegenden Schichten vor Verschlammung schützt. In die vorbereitete Drainageebene wurden anschließend die Drainagerohre eingebracht – so kann sich künftig keine Staunässe mehr am Fundament stauen. Der verbleibende Raum wurde mit Kieselsteinen verfüllt, um eine stabile und zugleich wasserdurchlässige Schicht zu schaffen.
Zum Abschluss wurde das gesamte System nochmals mit einer Lage Filtervlies abgedeckt, bevor die Baugrube vorsichtig mit gesiebter Erde verfüllt wurde. Dadurch blieb die Drainage dauerhaft funktionsfähig, und das Erdreich konnte später ohne Risiko bepflanzt oder neugestaltet werden.