Drainage
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Einbau des Drainagesystems und Sicherung der Versorgungsleitungen
Gerade im Versorgungsbereich des Hauses war äußerste Präzision gefragt – hier durften wir sprichwörtlich nichts dem Zufall überlassen. Durch das Freilegen der bestehenden Wasserleitung hätte bei unvorsichtigem Vorgehen schnell ein größerer Schaden entstehen können. Deshalb erfolgten die Erdarbeiten mit besonderem Bedacht und in feiner Abstimmung mit den vorhandenen Leitungen. Schicht für Schicht wurde der Erdaushub sorgfältig und kontrolliert vorangetrieben – so konnten alle Versorgungsanschlüsse geschützt, angepasst und anschließend sicher in das neue Drainagesystem integriert werden.
Der Austausch der alten Ton-Rohre gegen moderne KG‑Rohre erwies sich als komplex, insbesondere im Übergangsbereich zum Kanalanschluss. Die im Handel erhältlichen Standard‑Übergangsstücke passten nicht exakt zu den vorhandenen Maßen. Nach einiger Anpassungsarbeit fand sich jedoch eine individuelle Lösung, mit der ein sicherer und dichter Anschluss hergestellt werden konnte.
Anschließend begann der eigentliche Einbau des Drainagesystems: Zunächst wurden die Noppenbahnen gesetzt, darauf folgten das Verlegen des Filtervlieses und der Drainagerohre. Der Zwischenraum wurde mit Rund-Kies sorgfältig verfüllt, um eine langfristig wasserdurchlässige Schutzschicht zu gewährleisten.
Nach diesen Vorarbeiten konnte der Graben mit gesiebter Erde verfüllt werden. Schicht für Schicht wurde das Material mit einem Vibrationsstampfer verdichtet, bis die ursprüngliche Geländeform wiederhergestellt war. So entstand eine stabile, fachgerecht aufgebaute Drainage mit optimaler Wasserableitung und sicherer Leitungseinbindung.