Bewässerung vorne
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Verlegung und Test der Bewässerungsanlage
Für die Verrohrung der automatischen Bewässerungsanlage wurden im vorderen, seitlichen und hinteren Gartenbereich mit einem Mini‑Bagger präzise Gräben gezogen. In diese Trassen verlegte ich anschließend die PVC‑Rohre, an die alle Abgänge und Versenkregner nach Plan angeschlossen wurden.
Bevor die Gräben wieder geschlossen werden konnten, stand der Dichtigkeitstest an: Über 24 Stunden hinweg wurde das gesamte System bei maximalem Pumpendruck von 4,2 bar geprüft – und bestand den Test vollständig ohne Leckagen. Danach wurden die Gräben zunächst mit Sand und anschließend mit gesiebter Erde verfüllt.
Nach dem Verteilen des Mutterbodens über die gesamte Fläche setzte ich die Versenkregner gemäß Plan in den Boden. Anschließend schraubte ich die Hunter MP‑Rotator‑Düsen ein und führte einen Funktionstest durch, bei dem Wurfposition und Wurfweite individuell eingestellt wurden.
Im Frühjahr konnte die Anlage dann zeigen, was in ihr steckt: Auf einer Gesamtfläche von rund 100 m² wurde ein neuer Rasen rund ums Haus angelegt und zwei- bis dreimal täglich automatisch bewässert. Die Ergebnisse waren hervorragend – der Rasen entwickelte sich gleichmäßig dicht und kräftig.
Auch die 10 m³ große Zisterne erwies sich entgegen manchen Prognosen nicht als überdimensioniert, sondern bietet genau die richtige Reserve für trockene Perioden. So funktioniert die gesamte Anlage zuverlässig, effizient und ressourcenschonend – und ermöglicht uns, den Garten in den kommenden Jahren mit minimalem Aufwand und geringen Kosten zu genießen.